Was können wir aus dieser anderen Sichtweise an Erkenntnissen praktisch gebrauchen?
1. Es gibt und es gab nie ein Energieproblem auf der Erde, denn Energie ist im Überfluß in Form von verwertbarer Wärme vorhanden. Es gab und gibt immer nur ein Produktions- (Wandlungs-) und Verteilungsproblem.
2. Energie muß anders gewandelt werden, nämlich nicht durch Verbrennung fossiler Energieträger (die sind ja nicht exergetisch warm, sondern müssen erst verbrannt werden, um Exergie zu erzeugen), sondern durch Nutzung der angeblich nicht nutzbaren Anergie.
3. Wir müssen weg vom Gedanken der Zentralversorgung, denn dort muß im Übermaß Exergie erzeugt werden, die dann auf dem Transportweg zum großen Teil wieder verloren geht (mangelhafter Wirkungsgrad).
4. Wir müssen hin zu dezentralen Versorgungseinheiten, mit denen es möglich ist, Elektrizität, Wärme und/oder Kälte und/oder Antrieb zu erzeugen, und zwar unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort auf der Erde oder im All und unabhängig von irgend einer Tageszeit. Dies ist mit der neuen Sichtweise möglich und sinnvoll.
5. Es werden keine Abfallstoffe irgendeiner Art erzeugt.
6. Es gibt mit einer neuen Technologie keinen Komfortverlust bei der Erzeugung irgendwelcher Wandlungsformen von Energie.
7. Der Preis für erzeugte Wandlungsformen der Energie beschränkt sich auf Herstellungs- und Unterhaltungskosten für gekaufte oder gemietete Anwendungsaggregate und wird damit erschwinglicher.
8. Die Kosten für Gewinnung, Transport und Entsorgung der Reste fossiler und/oder atomarer Energieträger entfallen ersatzlos.
9. Die Unabhängigkeit breiter Bevölkerungskreise in Bezug auf Beweglichkeit und Versorgung mit notwendiger Wärme, Kälte und Elektrizität wird maximal vergrößert (Komfortgewinn).