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Um die Arbeitsweise meteorologischer Wirbel (MW) zu erkennen, wurden im Oktober 1981 von W. Strauß Laborversuche durchgeführt. Ziel der Versuche war die Entwicklung eines Wärmemotors, der aus latenter Umgebungswärme (Anergie) Antriebsenergie bzw. Exergie erzeugt.
Da der energetische Mechanismus der verschiedenen Formen meteorologischer Wirbel trotz gigantischer Forschungsaufwendungen bis heute bezeichnenderweise nicht vollständig nach Wissen des Verfassers geklärt werden konnte, mußte dies nachgeholt werden. Hierzu muß jedoch bemerkt werden, daß die Zielstellung der meteorologischen Forschung mit Vorhersage über Auftreten, Richtung usw. für die Schadensverhütung sowie Beeinflussung (Absterben) der Wirbel eine andere war.
Für den Verfasser dagegen waren die MW das Vorbild für eine fast ideale Wärmekraftmaschine, die ohne Verbrennung von Primärenergie der Umgebung laufend unter Abkühlung und Erzeugung von Wasser, Eis und Schnee, d.h. Kondensation bzw. Sublimation von Wasserdampf Anergie entzieht und dabei gewaltige Mengen mechanischer Energie erzeugt.
Ingenieurmäßig betrachtet ist die "Konstruktion" dieser hydrothermodynamischen Maschine verblüffend simpel, denn sie arbeitet kontinuierlich (nicht zyklisch), kommt ohne materielle "Maschinenteile" aus und benötigt und erzeugt nur kleine Temperatur-Unterschiede. Außerdem erzeugt und transportiert sie Süßwasser.
Nachteilig ist, daß die mechanische Energie der MW für den Menschen nicht nutzbar ist und sich gelegentlich sogar zerstörerisch auswirkt. Ein weiterer Nachteil sind die großen Dimensionen der MW sowie ihr Verhalten, nicht stationär am Ort zu verweilen. Sie benötigen zum Entstehen einen Anwurfmechanismus (Anlasser) und die Erfüllung gewisser physikalischer Mindestbedingungen bei der Wassertemperatur, Lufttemperatur und -feuchte (z.B. beim Hurrikan), sowie bei anderen MW-Formen wie z.B. bei dem Tornado, das Überschreiten gewisser Gradienten der physikalischen Werte und das Vorhandensein von Kondensationskernen oder auch elektr. Entladungen der Luftelektrizität.
Weitere Nachteile sind, daß man sie nicht beliebig steuern bzw. regeln und schon gar nicht "abschalten" kann. Bisher ist nur eine gewisse "Beeinflussung" durch Impfen mit Silberjodid bzw. Kohlensäure gelungen. Das Ergebnis dieser "Beeinflussung" spaltete die Fachleute in zwei Gruppen: Gruppe 1 sprach vom Dämpfen und Absterben, Gruppe 2 vom Anheizen und Steuern in eine andere geographische Richtung.
Auch dieser Widerspruch zeigt wesentliche Wissenslücken. Wir machen an dieser Stelle einfach einen Gedankensprung und nehmen vorweg, daß es einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen gelingt, den physikalischen Ablauf in stofflichen, thermodynamischen, mechanischen und hydrodynamischen Aspekten vollständig in seinen theoretischen und experimentellen bzw. praktischen Teilen zu erkennen.
Dann ergibt sich folgende Situation:
Zusammengefaßt ergibt sich zunächst folgendes:
Durch Anwendung einer Anlasser-Wandler-Kombination (reversibler E-Motor), Wahl der Gasart æ, Molekulargewicht (M), Systemdruck (p), des Druckverhältnisses pDampf/pGas, Erhöhung der Verdunstungsgeschwindigkeit und Erzwingen eines geeigneten Strömungsverlaufes läßt sich der Prozeß des MW frei von Zufälligkeiten mit maximaler Effektivität stationär ins Labor bringen, unter beherrschbaren Abmessungen steuern, regeln, ein- und ausschalten und damit nutzbar machen.
Dies ist eine differenzierte Aufgabenstellung und Teillösung zugleich. Was fehlt, ist das völlige Durchleuchten der mechanischen, hydrodynamischen und thermodynamischen Abläufe in Verbindung mit einer mechanischen Konstruktion, die sich im Wechsel zwischen Experiment und Arbeit an der Theorie mit Hilfe von Literaturrecherchen sozusagen entwickelt. Dieser Aufgabe wenden wir uns jetzt zu.
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